Wohnimmobilienfinanzierungen nehmen um zehn Prozent zu

Das Finanzierungsvolumen für Wohnimmobilien in Deutschland belief sich im vergangenen Jahr auf 250,1 Milliarden Euro, ein Plus von 10,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (227,1 Milliarden Euro), wie eine vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) durchgeführte Auswertung der Angaben der Kredit- und Versicherungswirtschaftsverbände und der Deutschen Bundesbank ergeben hat. Im ersten Quartal 2021 erreichte das Volumen finanzierter Wohnimmobilien einen Wert von 65,7 Milliarden Euro, 12,7 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (58,3 Milliarden Euro). Die Ergebnisse sind im Rahmen der Publikationsserie „vdp Spotlight“ veröffentlicht worden.

Die Gewerbeimmobilienfinanzierungen haben sich 2020 auf 57,4 Milliarden Euro summiert – das Volumen liegt 17,5 Prozent unterhalb des Vorjahreswertes von 69,6 Milliarden Euro und ist zuletzt 2012 geringer ausgefallen. Die Entwicklung spiegelt die geringere Kreditnachfrage im Zuge der durch die Covid-19-Pandemie aufgetretenen Unsicherheit und die nachhaltige Kreditvergabepraxis der Finanzierung wider. Dass der Rückgang nur temporär gewesen ist, unterstreicht die Marktbelebung im ersten Quartal 2021, in dem Auszahlungen für Gewerbeimmobiliendarlehen in Höhe von rund 18 Milliarden Euro verzeichnet worden sind – mehr als der Durchschnitt der vergangenen zwölf Quartale.

„Der Immobilienfinanzierungsmarkt in Deutschland präsentiert sich auch während der Covid-19-Pandemie intakt und stabil“, hob vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt hervor. (DFPA/TH1)

Quelle: Pressemitteilung vdp

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) vertritt die Interessen der Pfandbriefbanken gegenüber nationalen und europäischen Entscheidungsgremien sowie einer breiteren Fachöffentlichkeit. Der vdp ist einer der fünf Spitzenverbände, die zusammen „Die Deutsche Kreditwirtschaft“ sind.

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